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Troy Arnicke präsentierte
sich in Essen in Top-Form und schwam drei deutsche
Altersklassenrekorde
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[30.11.2005,
U. Kramer]
Nach den überragenden Ergebnissen der letzten
Wettkämpfe vor allem des 14-jährigen Troy
Arnicke fuhr PSV-Trainer Klaus Schwarz mit seinen
Schützlingen voller Hoffnung auf weitere gute
Leistungen nach Essen, wo am vergangenen Wochenende
die offenen Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften ausgetragen
wurden. Um es zusammenzufassen: Abgesehen von einer
Disqualifikation der Lagenstaffel der Damen (Frühstart)
konnte man im Lager des 1. Paderborner Schwimmvereins
durchweg zufrieden mit den Resultaten der fünf
Leistungsträger des Clubs sein.
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In erster Linie machte Troy Arnicke erneut von sich reden.
Als gerade 14-Jähriger platzierte er sich in der offenen
Klasse in vier Disziplinen jeweils im vorderen Mittelfeld
der besten Deutschen Schwimmer. Dass es selbst in seiner
Spezialdisziplin, den 200 m Brust, noch nicht bis ins Finale
vorstoßen konnte, war auch dem größten
Optimisten klar. Dennoch kam er hier mit 2:18,43 min. nahe
an seine Bestzeit heran und gab im Feld der ganz Großen
schon mal seine Visitenkarte ab. Daneben konnte er sich
auf drei Strecken steigern, die in der laufenden Saison
erzielten Zeiten deutlich verbessern und gleich drei neue
Deutsche Altersklassenrekorde für 14-Jährige erzielen.
Die neuen Marken lauten über 50 m Brust: 0:29,58 min.,
über 100 m Brust: 1:03,86 min. und über 100 m
Lagen: 0:59,71 min. Damit hat der Schüler des Paderborner
Reismann-Gymnasiums in diesem Jahr bereits zwölf Rekordmarken
verbuchen können.
Janina Gerkens zeigte im Essener Stadtbad über 200
m Brust ihre beste Leistung. In guten 2:33,29 min. kam sie
als Neunte ins Ziel und verpasste einen Finalplatz nur knapp.
Auch über 50 (0:33,87 min.) und 100 m Brust (1:11,71
min.) konnte sie nahe an ihre Bestzeiten heranschwimmen,
hatte jedoch vor allem über 100 m gegenüber den
sehr starken Konkurrentinnen aus dem gesamten Bundesgebiet
das Nachsehen.
Deutlich steigern konnte sich Sarah Bunte. In 2:27,12 min.
über 200 m Lagen und 1:08,35 min. über 100 m Rücken
zeigte sie sich im Vergleich zu den vorangegangenen Wettkämpfen
stark verbessern. Auch Verena Lenz näherte sich über
200 m Freistil ihrer persönlichen Bestzeit und schlug
nach 2:11,02 min. an.
Auch Maike Tweesmann, die sich im Vorfeld zum ersten Mal
für die Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften qualifizieren
konnte, erfüllte die Erwartungen ihres Trainers. Sie
legte die 50 bzw. 100 m Schmetterling in 0:30,48 bzw. 1:06,56
min. zurück.
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