[20.08.2007,
Philine Jakobsmeyer]
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Die beiden
frischgebackenen Weltmeisterinnen Carina Steins
(links) und Ulrike Gallasch vom 1. Paderborner
Schwimmverein
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Ulrike Gallasch und Carina Steins erspielten sich
mit der Deutschen Nationalmannschaft den Weltmeistertitel
im Unterwasserrugby. Damit geht nach einem Erfolg
im Masters-Schwimmen (Bettina Buchholz im Jahre 2000)
und einem WM-Sieg beim letzten WM-Turnier in Dänemark
schon der vierte und fünfte Weltmeisterschaftstitel
auf das Konto des 1. Paderborner SV!
Die beiden Asse aus der Bundesliga-Mannschaft des
1. Paderborner Schwimmvereins traten im italienischen
Bari gegen die wohl besten neun Teams aus der ganzen
Welt an und konnten dabei die heimischen Farben bestens
vertreten. Bereits in der Vorrunde zeigten sich die
Titelverteidigerinnen aus Deutschland in ihrer Favoritinnenrolle
und sicherten sich mit einem deutlichen Sieg gegen
Finnland (6:0) und einem knappen 1:0-Erfolg gegen
den amtierenden Europameister Norwegen die klare Gruppenführung
und somit einen Direkteinzug ins Halbfinale.
Im Halbfinale gingen die deutschen Damen dann gegen
Kolumbien ins Wasser. Bereits nach zwei Minuten musste
sich der Vizeeuropameister um die Paderbornerinnen
Ulrike Gallasch und Carina Steins einen Strafstoß
abwehren. Keine drei Minuten später erzielten
die Deutschen ihren ersten Treffer und konnten bis
zur Halbzeit noch eine 2:0 Führung erspielen.
Kurz nach Beginn der zweiten Spielhälfte schloss
Kolumbien zum 2:1 auf, konnten jedoch der kontrollierenden
Spielweise der deutschen Auswahl nicht standhalten
und mussten schließlich eine 4:1 Niederlage
einstecken. Die deutsche Nationalmannschaft um die
Trainer Bernd Reichhuber und Sven Trunk zogen somit
ungeschlagen und mit einer Tordifferenz von 11:1 in
das Endspiel ein. Im zweiten Halbfinalspiel sicherte
sich die Damenmannschaft aus Schweden mit einem 1:0
Sieg gegen Finnland den Platz für das Finale.
Im Finalspiel ging das deutsche Team wie gewohnt
souverän kontrollierend ins Wasser. Sie erzielten
bereits nach drei Minuten einen Treffer und sicherten
sich diese 1:0 Führung bis zur Pause. Auch in
der zweiten Hälfte konnten die Schwedinnen nicht
ins Spiel finden. Den deutschen Damen gelang somit
geradezu ein Start-Ziel Sieg und wurden mit dem Treffer
aus der dritten Spielminute Weltmeister. Die Silbermedaille
ging somit an Schweden und Norwegen fuhr mit der Bronzemedaille
nach Hause. Auf den Plätzen 4-9 platzierten sich
Kolumbien, Dänemark, Russland, Finnland, Italien
und Spanien.
Für die deutsche Auswahl spielten in Bari: Ulrike
Gallasch, Carina Steins (beide 1. Paderborner Schwimmverein),
Beatrix Deitelhoff, Marion Schlue (beide Köln),
Heike Reichhuber, Tanja Scherer (beide München),
Margarethe Hoxha (Sindelfingen), Janine Oßwald
(Pößneck), Regina Pavlovich (Konstanz),
Mary Rattel (Bamberg), Tanja Ringelmann (Stuttgart),
Veronika Schulte (Hamburg), Olivia Seeber (Mannheim),
Silene Siegwart (Malsch) und Kati Vehlow (Berlin).
Trainiert wurden die Weltmeisterinnen von Bernd Reichhuber
und Sven Trunk.
Die Deutsche Herrennationalmannschaft übrigens
verpasste den Einzug ins Viertelfinale gegen Dänemark
und sicherte sich in den anschließenden Platzierungsspielen
den fünften Rang hinter den nordeuropäischen
Teams aus Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark.
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