[30.04.2009,
Philine Jakobsmeyer / U.
Kramer]
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Die in Hannover erfolgreiche
PSV-Mannschaft (hinten von rechts nach links)
Ernesto Altmann, Philine Jakobsmeyer, Dietmar
Gehle, Martin Schröder, Sebastian Wendt,
Ulrike Gallasch, Sebastian Warner, Michael
Rupprecht und Marc Wick zu sehen. Vorne von
rechts nach links: Carina Steins, Fabian Bause,
Lars Keller und Juan Pablo Erazo.
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Die Unterwasserrugbymannschaft des 1. Paderborner Schwimmvereins
erreicht mit dem zweiten Tabellenplatz in der 1. Bundesliga
Nord die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft.
Mit drei Siegen in vier Spielen zeigten die Paderborner
vergangenes Wochenende in Hannover ihre Spielerqualitäten
und überraschten die deutsche Unterwasserrugby-Szene.
Im ersten Spiel des Tages ging das PSV-Team gegen den
ewigen Tabellenführer BUR Berlin ins Wasser. Die
Berliner dominieren den Norden seit knapp 20 Jahren.
Das PSV-Team spielte in der ersten Halbzeit durchaus
auf dem gleichen Niveau. Das Spiel in der ersten Halbzeit
verlief hauptsächlich im Mittelfeld des 22 Meter
langen und 4,80 Meter tiefen Beckens. In der Mitte
der zweiten Halbzeit verstärkten die Spieler
aus der Bundeshauptstadt den Druck und konnten schließlich
den ersten Treffer des Spieltages erzielen. Dem folgten
noch drei weitere Tore, so dass BUR Berlin das Spitzenspiel
der 1. Bundesliga Nord mit 4:0 Toren für sich
entscheiden konnte. Für Berlin war das allerdings
der niedrigste Sieg seit zwei Jahren.
Im nächsten Spiel mussten die Paderborner gegen
den TC Hannover, den Gastgeber und Rivalen um das
Ticket zur Deutschen Meisterschaft, antreten. Die
Mannschaft des 1. Paderborner Schwimmvereins kontrollierte
das Spiel und führte bereits zur Halbzeit mit
3:1 Treffern. In der zweiten Halbzeit setzte das Team
um Spielertrainer Marc Wick noch einen Treffer drauf
und sicherte sich einen 4:1 Sieg. Die Tore erzielten
Sebastian Warner (2 Treffer), Ernesto Altmann und
Michael Rupprecht. Mit dem dritten Spiel des Tages
gegen den DUC Hamburg gelang es dem 1. Paderborner
Schwimmverein, die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft
zu sichern. Mit einem 2:1 Sieg und Toren von Sebastian
Warner und Lars Keller setzten sich die Paderborner
auf den zweiten Tabellenplatz fest und schafften nach
nur drei Jahren in der 1. Bundesliga Nord den Sprung
zur Endrunde der Deutschen Meisterschaft. Damit vollbrachten
die heimischen Unterwasserrugby-Spieler eine faustdicke
Überraschung in der deutschen Unterwasserrugby-Szene.
Mit dem letzten Spiel des Tages verschönten
die Paderborner die Tabelle mit einem 5:2 gegen Waspo
Göttingen. Dabei trafen Sebastian Warner (2 Tore),
Lars Keller, Sebastian Wendt und Marc Wick.
In der Abschlusstabelle steht der 1. Paderborner
Schwimmverein hinter BUR Berlin auf dem zweiten Platz,
gefolgt von dem DUC Hamburg, TC Hannover, Waspo Göttingen
und dem DUC Lübeck. Berlin und Paderborn gehören
nun in drei Wochen bei der Endrunde zur Deutschen
Meisterschaft in Hannover zu den acht besten deutschen
Unterwasserrugbymannschaften. In der Gruppe 1 treten
TC Bamberg, DUC Bottrop, FS Duisburg und STC München
gegeneinander an. Die Gruppe 2 treffen die beiden
norddeutschen Teams BUR Berlin und der 1. Paderborner
Schwimmverein auf den DUC Köln und TSV Malsch.
Für den 1. Paderborner Schwimmverein spielten
in der Saison 08/09: Ernesto Altmann, Fabian Bause,
Juan Pablo Erazo, Ulrike Gallasch, Dietmar Gehle,
Lars Keller, Christian Renneke, Michael Rupprecht,
Martin Schröder, Carina Steins, Sebastian Warner,
Sebastian Wendt und Marc Wick.
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