[17.05.2009,
Philine Jakobsmeyer / U.
Kramer]
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Das erfolgreiche
Unterwasserrugby-Team des 1. Paderborner SV. Oben
links: Michael Rupprecht, Marc Wick mit Rico, Martin
Schröder, Sebastian Wendt, Dietmar Gehle, Daniela
Graf, Philine Jakobsmeyer, Ulli Gallasch. Davor: Juan
Pablo Erazo, Lena Wick, Carina Steins, Lars Keller,
Fabian Bause, Sebastian Warner.
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Die Unterwasserrugbymannschaft des 1. Paderborner Schwimmvereins
hatte sich als Tabellenzweiter der 1. Bundesliga Nord für
die Teilnahme an der Endrunde der Deutschen Meisterschaften
in Hannover qualifiziert - wir berichteten - und traf nun
in der niedersächsischen Landeshauptstadt auf die sieben
besten Unterwasserrugbymannschaften Deutschlands. Dass das
Team um Spielertrainer Marc Wick unter dem Strich Lehrgeld
zahlen und mit dem 8. Rang Vorlieb nehmen musste, stört
beim 1. PSV niemanden, denn das Team verfügt über
eine junge Struktur, ist weiterhin bis in die Schnorchelspitze
motiviert und brennt schon jetzt wieder auf die nächste
Saison.
In der Vorrunde de in Turnierform ausgespielten Deutschen
Meisterschaft traten die Paderborner gegen den DUC Köln
(3. Platz Liga West), BUR Berlin (1. Platz Liga Nord) und
den TSV Malsch (2. Platz Liga Süd) an. Schon in der
ersten Begegnung gegen den DUC Köln fand Paderborn
nicht ins Spiel. Den Kölnern gelangen bereits in der
ersten Halbzeit zwei Tore. In der torlosen zweiten Hälfte
konnte das PSV-Team mit einer besseren Defensivleistung
die Kölner zwar stoppen, das Spiel allerdings nicht
mehr für sich entscheiden. Köln gewann mit 2:0.
Den nächsten Gegner BUR Berlin kannten die Paderborner
bereits aus dem Ligabetrieb in der Nord-Gruppe der 1. Bundesliga.
Mit einer ruppigen und harten Spielweise dominierten die
Hauptstädter das Becken und schlugen Paderborn mit
6:0. Das letzte Spiel des Tages bestritt das PSV-Team gegen
den TSV Malsch, der mit einem dynamischen, schnellen und
fairem Spiel überzeugte, Paderborn mit 4:0 besiegte
und sich souverän den ersten Platz in der Vorrunde
sicherte, gefolgt von BUR Berlin, DUC Köln und dem
1. Paderborner Schwimmverein.
In der Zwischenrunde traf das PSV-Team auf den DUC Bottrop
(1. Platz Liga West) und lieferte zunächst ein durchaus
gutes Spiel ab. Doch in der Schlussabrechnung hatten die
Paderborner um den Spielertrainer Marc Wick keine Chance
und mussten das Spiel mit 6:0 Toren verloren geben. Im letzten
Spiel des Tages traf das PSV-Team erneut auf den DUC Köln
und kämpfte um Platz 7. In der ersten Halbzeit war
das Spiel sehr ausgeglichen. Die Paderborner kontrollierten
das Spiel im Mittelfeld und sicherten somit ein 0:0 zur
Pause. Nach dem Seitenwechsel fand Köln zwei Lücken
in der Paderborner Verteidigung und sicherte sich mit optimaler
Chancenausbeute einen 2:0 Vorsprung. Das PSV-Team schloss
mit einem Treffer des Stürmers Lars Keller auf, konnte
die 2:1 Niederlage jedoch nicht mehr verhindern.
Die Unterwasserrugbymannschaft des 1. Paderborner Schwimmvereins
landete bei ihrer ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft
auf dem 8. Platz hinter DUC Köln, DUC Bottrop, STC
München. Deutscher Meister wurde die Mannschaft des
TC Bambergs vor FS Duisburg, TSV Malsch und BUR Berlin.
Für den 1. Paderborner Schwimmverein spielten: Fabian
Bause, Juan Pablo Erazo, Ulrike Gallasch, Dietmar Gehle,
Lars Keller, Michael Rupprecht, Martin Schröder, Carina
Steins, Sebastian Warner, Sebastian Wendt und Marc Wick.
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